Schmerzen an der Lendenwirbelsäule
LWS-Schmerzen, unterer Rücken

Symptome, Ursachen & Behandlungsmöglichkeiten

Mit den Schmerzen im unteren Rücken haben Sie sich längst abgefunden? Es ist keine Seltenheit, dass Sie sich morgens vorsichtig über eine Körperseite aufrichten müssen? Auch im Laufe des Tages zieht es mal mehr, mal weniger durch Ihre Lendenwirbelsäule?

Bekannt ist: Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden. Das weiß auch die Forschung.1) Diese allgemeine Information helfen Ihnen bei den Beschwerden nicht weiter, sollen Ihnen aber zeigen, dass Sie mit Ihren Lendenwirbelsäule-Schmerzen nicht alleine sind.

Wir von Liebscher & Bracht wollen Ihnen Mut machen. Denn: Entgegen aller Vermutungen bestätigt unsere Erfahrung, dass Sie Ihre Rückenschmerzen selbst am allerbesten besiegen können, wir zeigen Ihnen wie es geht.

In diesem Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen, um endlich in die Schmerzfreiheit starten zu können.

Wir liefern Ihnen die wichtigsten Fakten zur Ursache und Entstehung Ihrer Schmerzen an der Lendenwirbelsäule und zeigen konservative sowie neue Behandlungsmöglichkeiten auf.

Wo schmerzt der Rücken?

  • Hexenschuss (Lumbago/akute Lumbalgie) – Funktions-Störung/akuter Schmerz im unteren Rücken
  • Schmerzen im unteren Rücken – vor allem durch Büro-Arbeit
  • LWS-Schmerzen – Schmerzen im unteren Rücken
  • Ischialgie / Ischias-Schmerzen – Zusammendrücken des Ischiasnervs (oft auch Schmerzen im Gesäß oder Bein) vor allem durch Muskelverspannungen
  • ISG-Schmerzen – vermeintliche Blockierung oder Verkantung des Iliosakralgelenks (oft strahlen die Schmerzen ins Gesäß, Knie oder in die Leistengegend)
  • Beckenschiefstand – gekippter Beckengürtel
  • Hohlkreuz – Wirbelsäulen-Verformung/Fehlhaltung
  • Steißbeinschmerzen – Schmerzen am letzten Wirbelsäulen-Abschnitt
Schmerzen die den ganzen Rücken betreffen können:
  • Arthrose – Verschleiß der Bandscheiben und Wirbelgelenke
  • Bandscheibenvorfall – Austritt des gelartigen Kerns der Bandscheibe durch den Faserring in den Wirbelkanal
  • Bandscheibenprotrusion – Vorwölbung der Bandscheibe
  • Fibromyalgie — Schmerzen am ganzen Körper/ an verschiedenen Muskelgruppen
  • Gleitwirbel/Wirbelgleiten – Abwanderung von Wirbelkörpern
  • Morbus Bechterew – Versteifung/Verknöcherung der Wirbelsäule, entzündlich-rheumatische Erkrankung
  • Osteochondrose – dünner werdende Bandscheiben, knöcherne Anbauten an den Wirbelkörpern
  • Osteoporose – Abbau von Knochen
  • Skoliose – Verkrümmung/Fehlhaltung der Wirbelsäule
  • Spinalkanalstenose – Verengung des Wirbelkanals

Symptome - welche Schmerzen haben Sie?

  • Ziehende oder drückende Schmerzen im unteren Rücken
  • Ausstrahlende Schmerzen in den Beinen oder Gesäßschmerzen (Hinweis auf Ischialgie beziehungsweise eine Reizung des Ischias-Nervs)
  • Beim Niesen oder Husten verstärkt sich der Schmerz im Bereich der Lendenwirbelsäule
  • Neurologische Zeichen/Gefühlsstörungen:
  • Kribbeln in den Beinen (Gefühl von „Ameisen auf der Haut“, „Nadelstichen“, „Strom im Körper“)
  • Taubheitsgefühl im Bein und Lähmungen der Beinmuskeln
  • ausstrahlende Hüftschmerzen und Schmerzen rund um das Becken
  • Schmerzen bei stärkeren Belastungen wie etwa beim Heben und Vorbeugen oder bei sportlichen Tätigkeiten
  • Das Gefühl permanenter Verspannungen der Rückenmuskulatur, eingeschränkte Beweglichkeit
  • Das Gefühl ständiger Blockierung im unteren Lendenwirbel-Bereich (ISG-Blockade)

Ursachen 

Die Rheuma Liga geht davon aus, dass die Wirbelsäule eigentlich zum Laufen auf vier Beinen vorgesehen ist. Für den aufrechten Gang und die aufrechte Haltung ist sie nicht optimal angepasst. Daher kann es durch hohe, langanhaltende und immer wiederkehrende Belastungen zu Beschwerden kommen. Mehr als 90 Prozent aller Rückenbeschwerden entstehen durch Muskelverspannungen. Das kann folgende Ursachen haben:
  • zu wenig Bewegung (Muskelverlust)
  • zu viel Bewegung (Überlastung)
  • falsche Bewegung (Fehlbelastung)
  • Fehlhaltungen
  • seelische Belastungen

Beim Älterwerden altert auch die Wirbelsäule, die Bandscheiben verlieren Wasser und werden dünner. Es kommt zu einer vermehrten Beweglichkeit zwischen den Wirbelkörpern und damit zu einer größeren Belastung der kleinen Wirbelgelenke. Diese können dann Verschleißerscheinungen aufweisen (Abnutzung der Gelenkfläche, vermehrter überschießender Knochenanbau). Dies ist ein ganz normaler Prozess des Älterwerdens und kein primärer Ausdruck einer krankhaften Veränderung. Zudem nimmt die Knochen- und Muskelmasse nimmt, wenig Bewegung beschleunigt diesen Prozess.

Häufig finden Ärzte bei Patienten mit Kreuzschmerzen durch aufwendige Untersuchungen im Röntgen oder MRT solche Veränderungen an der Wirbelsäule. Diese erkennbaren Veränderungen entstehen aber über einen langen Zeitraum und sind zumeist nicht die Ursache der akuten Beschwerden. 

Quelle: Rheuma-liga.de

Bemerkung zum Artikel:
Wir von Liebscher & Bracht gehen ebenfalls davon aus, dass über 90% der Schmerzen aufgrund der erhöhten Spannung ("Verspannung") der Muskel und Faszien zustande kommt, wer jedoch mit gezielten Übungen etwas gegen seine Rückenschmerzen tut, kann schmerzfrei und beweglich bleiben bis ins hohe Alter.

Literaturempfehlung:
"Schmerzfrei und Beweglich bis ins hohe Alter" oder "Deutschland hat Rücken" von Liebscher & Bracht.

Selbsthilfe bei Rückenschmerzen

Die beliebte Gesäß-Übung auf unserem YouTube-Kanal.

Entstehung und Ursache - Warum langes Sitzen für die meisten Rückenleiden verantwortlich ist 

Wussten Sie, dass Muskel-Skelett-Erkrankungen die häufigste Ursache für Fehlzeiten bei der Arbeit sind? Laut dem TK-Gesundheitsreport führen Rückenschmerzen diese Ausfallzeiten an. 3)

Doch schlimmer als die Fehlzeiten ist der Fakt, dass so viele Menschen unter Schmerzen leiden und die meisten auch noch völlig umsonst. Dies liegt vor allem daran, dass die Behandlung nur selten an der wahren Ursache ansetzt. Stattdessen werden Schmerzmittel verschrieben, Operationen empfohlen und Schonung verordnet.

Aber warum helfen die Operationen den Patienten langfristig nicht bei der Bewältigung ihrer Schmerzen und wieso folgt einer Operation früher oder später eine weitere? Warum bringen auch künstliche Gelenke oder andere Reparatur-Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg? Wir wissen, dass diese Maßnahmen statt Erlösung meist noch mehr Leid verursachen. Denn körperfremdes Material wird bei künstlichen Gelenken oder anderen Hilfsmitteln in vielen Fällen vom Körper nicht angenommen. Es kann den Anforderungen des menschlichen Körpers nicht gerecht werden und mit der Zeit sogar Verschleißerscheinungen aufweisen. Wie es dazu kommt? Weil die Ursache der Schmerzen nicht behoben wird! Stattdessen werden bereits geschädigte Körperteile einfach nur durch künstliche ersetzt, während die schmerzverursachenden Prozesse ihr Unwesen still und heimlich weitertreiben können.

Die eigentliche Ursache ganz einfach nachvollziehen

Ihr Körper besteht zu einem Großteil aus Muskeln und Faszien. Sie umgeben alle anderen körperlichen Strukturen und sorgen dafür, dass alles an seinem richtigen Platz bleibt. Auch Ihre Wirbelsäule — die Lendenwirbelsäule eingeschlossen — ist dank Muskulatur und Gewebe fest verankert. Zusammen bilden diese drei Elemente Ihren Rücken. Entscheiden für die Rückenschmerzen sind oft die Muskeln und Faszien an der vorderen Körperseite.

Einer der wichtigen und aktivsten Muskeln ist der Hüftbeuger. Er entspringt am 12. Brustwirbel und am 1. bis 5. Lendenwirbel und setzt am Trochanter minor des Oberschenkels an.

Hüftbeuger innerhalb der Funktionsketten
In der Embryonalstellung (mögliche Ansteuerungsprofile bei langem Sitzen oder beim Schlafen), bildet sich eine Funktionskette aus Waden - Quadrizeps - Hüftbeuger - musculi Abdominalis (Bauch) - Pectoralis (Brust-vordere Schulter), wenn wir uns aufrichten bildet sich eine weitere Funktionskette aus Beinbeuger - Gesäss - tiefe Rückenmuskeln und Nacken. Diese mehrgelenkigen Funktionsketten können weiter Aufschluss geben, über die Komplexität der Kräfteerzeugung und deren Wirkung auf das Gewebe.


Erklärungsmodell nach Liebscher und Bracht

Das viele Sitzen 2), Stehen oder einseitige Bewegungen führen dazu, dass unsere Gelenkswinkel nur etwa zu 10% in der Funktion beansprucht werden, was dazu führt, dass sich einseitige Kräftemuster abspielen, welche die Gelenke (auch Wirbelgelenke) so beanspruchen, dass es zu mehr Abnutzung kommt (Arthrose), Druck-Verhärtung-Enge (Spinalkanalstenose) oder Zugkräfte-Spannung (Bandscheibenvorfälle). 

Die Ursache ist darum NICHT die Arthrose oder die Spinalkanalsteose oder der Bandscheibenvorfall, sondern die erhöhte Spannung in den Muskeln und Faszien durch die fehlgeleitetenden Wirkkräfte der Muskel und Faszien auf die Gelenke, die durch die einseitig genutzten Gelenkswinkel im Alltag zustande kommen. Mitunter kommt es dadurch zu einer Minderdurchblutung der Bandscheiben, was degenerative Prozesse nochmals verstärkt.

Behandlungsmöglichkeiten - bisherige Optionen

  • Manuelle Therapien
  • MTT (medizinische Trainingstherapie)
  • Physiotherapie
  • Schmerzmittel (NSAR)
  • Medikamentöse Behandlung
  • Injektionen mit Cortison und anderem
  • Operationen

Neue Behandlungsmethoden - der Ansatz von Liebscher & Bracht

Es reicht Ihnen endgültig und Sie wollen Ihre Schmerzen endlich loswerden? Sie wissen aber nicht wie? Hier kommen wir ins Spiel!

Die Behandlung nach Liebscher & Bracht setzt sich aus aktiven und passiven Komponenten zusammen. In erster Linie sind Sie aber selbst gefragt. Im Anschluss an die Osteopressur, unsere Akuttherapie, sorgen Sie mit regelmäßigen Übungen eigenständig für langfristige Schmerzfreiheit und optimale Beweglichkeit. Unsere Faszien-Rollmassagen und die Engpassdehnungen helfen Ihnen, sowohl chronische als auch akute Schmerzzustände zu beseitigen und effektiv vorzubeugen.

Sie haben so starke Rückenschmerzen, dass Sie sich kaum noch bewegen können? Dann besuchen Sie ein qualifiziertes Liebscher & Bracht Gesundheitszentrum / eine qualifizierte Liebscher & Bracht Fachpraxis.
Der Therapeut / die Therapeutin kann Ihnen insbesondere mit der Osteopressur helfen, dass Sie daraufhin besser die Übungen machen können.

Die Osteopressur hilft Ihnen die erhöhte Spannung der Muskeln und Faszien zu normalisieren. Bestenfalls haben Sie hinterher keine oder deutlich weniger Schmerzen. Damit das so bleibt, braucht es dann die speziellen Liebscher & Bracht Übungen um die Funktion der Gelenkswinkle wieder zu vergrössern! Dehnen UND Kräftigen im grösseren Gelenkswinkel bilden den Schlüssel zur Schmerzfreiheit!

Die Kombination aus der Liebscher & Schmerztherapie (3-4 Termine) und eigenständiger Ausführung der Übungen machen Sie unabhängig von Schmerzmitteln und Operationen. 

Bei uns lernen Sie die richtige Ausführung der Übungen für zuhause und gewinnen so nicht nur Ihre Beweglichkeit zurück, sondern sparen auch Zeit. So können Sie weitere Verspannungen der Rückenmuskulatur vorbeugen und endlich schmerzfrei werden oder bleiben.

So funktioniert die Liebscher & Bracht Schmerztherapie

Ihr Ziel ist auch unseres: Wir möchten, dass Sie schmerzfrei werden und schmerzfrei bleiben — soweit es geht ohne Schmerzmittel, Spritze und Operation.

Wir zeigen Ihnen wie es geht, damit Sie sich dann selbst helfen können!

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht setzt an einer häufigen Ursache an: Die erhöhte Spannungen in deinen Muskeln und Faszien, dem elastischen Teil des Bindegewebes.

Bei ersten Behandlungstermin normalisieren wir diese erhöhte Spannung mittels der Osteopressur (spürbar durch mehr Beweglichkeit oder weniger Schmerzen bereits nach einer professionellen Anwendung),

Sie erlernen Schritt für Schritt Ihre Dehn- und Kräftigungsübungen. die Faszienrollmassage und die light Osteopressur.

Ablauf der Schmerztherapie

1. TERMIN

Dauer 70-80 Minuten

  • Anamnese & Schmerzerfassung
  • Osteopressur 1
  • Schulung der Engpassdehnungen

2. TERMIN

Dauer 55-65 Minuten

  • Kontrolle & Korrektur der Engpassdehnungen
  • Schulung der Faszienrollmassage
  • Osteopressur 2

 
3. TERMIN

Dauer 55-65 Minuten

  • Kontrolle & Korrektur der Engpassdehnungen & der Faszienrollmassage
  • Osteopressur 3
  • Schulung der Light Osteopressur (Osteopressur zum selbst machen)

4. TERMIN

Dauer 55-65 Minuten

  • Nachkontrolle nach 4 Wochen
  • Standortbestimmung - Übungsplan weiter anpassen
  • Weiterführende Massnahmen erfahren und anwenden

Überzeugen Sie sich selbst!

Wenn Ihre Beschwerden muskulär-faszial bedingt sind, merken Sie bereits während der ersten Behandlung, dass es funktioniert.
Die ersten drei Termine sind aufbauend, planen Sie darum drei Termine im Abstand von einer Woche. Die Liebscher & Bracht Therapie ist eine Selbstzahlerleistung. Der Stundentarif liegt bei 168 CHF/Std.
Wir empfehlen nach der Behandlung den Rückforderungsbeleg der Zusatzversicherung einzusenden, da immer mehr Kassen die Liebscher & Bracht Methode in Ihrem Leistungskatalog aufführen.

    • Langfristig schmerzfrei
    • Natürliches Therapiekonzept
    • Hilfe zur Selbsthilfe
    • Beweglich bis in hohe Alter
    • OHNE Medikament
    • OHNE Operationen

Selbsthilfe bei Rückenschmerzen

Die wichtigsten Übungen bei Schmerzen im unteren Rücken.
Weitere kostenlose Übungsvideos sind auf unserem  YouTube-Kanal zu finden.

Studie zu unteren Rückenschmerzen

Fast 90 % der Studienteilnehmer gaben an, dass sich ihre Schmerzen gebessert hatten, nachdem sie 7 Tage lang unsere Übungen durchgeführt hatten.

Kontraindikationen

Wann sollte eine Arztpraxis aufgesucht werden?

Normalerweise entstehen verhärtete Muskeln und Faszien durch Fehlhaltungen, langes Sitzen oder Überlastung. Nur in sehr seltenen Fällen können Rückenschmerzen mit einer bedenklichen Erkrankung zusammenhängen. Bei folgenden Anzeichen ist ein Arzt besuch angezeigt:

  • Traumata - akute Verletzungen
  • Blasen-Mastdarm-Inkontinenz
  • Anzeichen einer Infektion (Fieber), Hautinfektion, Harnwegs-, Magen-Darm-Infekt
  • Komorbiditäten (z. B. Neoplasie, Immunschwäche, Drogenkonsum).
  • Schmerz der Wirbelknochen bei Klopfen oder leichten Erschütterungen
  • Bei motorischen Ausfällen, anhaltendes Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Beinen
  • Tumorschmerzen

Quellen & Studien

1) T. Theodoridis: Stellenwert der Injektionstherapie bei degenerativen Erkrankungen der Lendenwirbelsäule. In: Der Orthopäde 2. 2012. S.94.
2) B. Weiß/S. Witte: Was uns aufrecht hält. In: Geo Wissen Gesundheit. Nr.1. S.31.
3) Gesundheitsreport 2018: Kurzübersicht Fehlzeiten.Siehe: www.tk.de/gesundheitsreport